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Die gemeinde Artà

LAGE
Sie liegt im äußersten Nordosten Mallorcas, 60 km von der Stadt Palma entfernt. Der Bezirk Artá erstreckt sich auf 140 km2, von denen mehr als die Hälfte von den Bergen Artàs eingenommen werden, das hächste und kompakteste Massiv der Llevantegebirge. Die hächsten Erhebungen sind der Talaia Freda (561 m) und der Puig de Ferrutx (519 m).

BEVÄLKERUNG
Artà hat derzeit 6.148 Einwohner, die sich auf die Orte Artà, die Colònia Sant Pere und die Urbanisationen von Betlem und s'Estanyol verteilen, wobei in den letzten Jahren die Bevälkerung, die sehr verstreut in Häusern auf dem Land lebt, stark angestiegen ist.

LANDSCHAFT
Die Küste.
Die Küste von Artà, mit 25 km Länge, hat noch immer ihren natürlichen Zustand erhalten und wurde weitgehends vor Urbanisationen bewahrt. Hier haben wir vor allem Sandstrände und Dünenformationen bei sa Canova, die flache Küste bei Colònia de Sant Pere, die hohen Felsenküsten de Cap de Ferrutx, die einigen sehr seltenen Arten Inselflora und Fauna Unterschlupf bieten, wie die Paeonia cambessedesii, der Fischadler, oder der Wanderfalke, und schließlich eine ganze Reihe von kleinen Buchten mit Sandstränden die vom Strändchen d'Albarca bis zur cala Torta reichen. (Tour 1, 2 und 3)

Das Tal.
Für die Landschaft des Tals, in der man immer noch vereinzelt Flächen mit Steineichenwäldern sieht, sind die kleinen Parzellen mit Plantagen von Mandeln, Feigen- und Johannisbrotbäumen, umgeben von Trockensteinmauern, charakteristisch. (Tour 5 und 6)

Die Berge.
In den Bergen dominieren die Olivenkulturen, die heute fast vällig aufgegeben wurden, und für die man die Hänge durch den Terrassenbau zu nutzten wußte. Die natürliche Vegetation besteht aus großen Flächen mit Binsen, mit der Silhouette der Zwergpalmen, die der Gegend charakterisieren, sowie Strauchlandschaften mit Mastixstrauch, wilder Olive und Kieferngruppen. Die Berglandschaft Artàs wird von den noblen Gebäuden der alten Landsitze vervollständigt, unstreitbare Symbole der Bedeutung der Landwirtschaft in früheren Zeiten. (Tour 3, 4, und 5)

Die Stadt Artà.
Im Zentrum eines weitläufigen Tales und am Fußes eines Berges liegt die Stadt Artà, beherrscht von dem Festungsmauern von Sant Salvador mit der Kirche im gotischen Stil. Hier leben 5500 Menschen. Auffallend ist der Altstadtkern, der geprägt ist von den Wohnhäusern und Palästen der früheren Besitzern der Landsitze und der großen Häfe der Gemeinde. Außerdem hat die Tatsache, daß die Gemeinde nicht direkt von den Veränderungen durch den Tourismus betroffen ist, ihre alten Traditionen fast intakt aufrechterhalten (Feste wie die von Sant Antoni, mit den Dämonen und Feuern, Kunsthandwerk wie die mallorquinischen Stickereien und die Handarbeit aus Palmenblättern, typische Gerichte wie die gefüllten Teigtaschen: die salzigen empanades und die süssen robiols, oder die pikante Paprikawurst sobrassada) und hat dazu beigetragen, das charakteristische Ambiente eines mediterranen, gastfreundlichen und lebhaften Dorfes zu erhalten.

Das Dorf Colònia de Sant Pere.
Die übrigen Bewohner der Gemeinde leben am Küstenort Colònia de Sant Pere, der in moderater Weise gewachsen ist, seit er als eine Art Kolonie zur Neubesiedlung am Ende des 19. Jahrhundert gegründet wurde, und heute ist es eine ruhige Wohngegend, gelegen zwischen Meer und Bergen und umgeben von Mandelplantagen und Weinanbau.
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